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Auswärtssieg zum Saisonauftakt am 15.1.2012

Das erste Punktspiel der neuen Saison gewann die Herrenmannschaft des SCI gegen den TV Keitum mit 18:15.

 

Erfolgreiche Titelverteidigung

von Claas Knüppel

 

Der Schleswig Holsteinische Wasserballpokal geht auch in diesem Jahr nach Itzehoe. Die Ausrichter des 4 Teilnehmer umfassenden Feldes konnten in der Itzehoer Schwimmhalle erfolgreich den Titel aus dem letzten Jahr verteidigen. Nach einem souveränen 22:10 im Halbfinalspiel gegen Meldorf war es aber eine enge Angelegenheit im Finale gegen Kiel, wo man sich erst nach hartem Kampf mit 19:18 durchsetzen konnte.

Trainer Uwe Nebendahl hatte im ersten Spiel des Tages gegen die neuen Mitstreiter in der Liga, die Meldorf Seals, eine klare Marschrichtung vorgegeben. Seine Mannschaft sollte sich möglichst früh eine gute Ausgangsposition herausarbeiten, so dass die vielen im Kader befindlichen Nachwuchsspieler zum Zuge kommen können. Diese Rechnung ging schnell auf. Mit einer 12:3 Führung zur Halbzeit hatte der SCI alle Möglichkeiten, neue Wege auszuprobieren. So wurden Führungsspieler wie Kapitän Björn Aschmoneit und Peter Schüler geschont und alle der 13 im Kader befindlichen Akteure durften ran. Allen voran Torwart Christopher Gehrke, welcher in seinem ersten Herrenspiel eine absolut solide Leistung zeigte und im Finale noch einen wichtigen Part einnehmen sollte. Auch die neuen Spieler im Herrenbereich Jan Phillip Flak, Peer Mahnke und Jakob Ribbat zeichneten sich in den letzten beiden Vierteln durch ihren Einsatzwillen aus. Überraschend treffsicher waren zudem die altgedienten Spieler  Arne Nebendahl mit 4 und Bodo Heibrock mit 3 Toren. Bester Schütze des Spieles war allerdings Peter Schüler mit 7 Toren, welche er nahezu alle in den ersten beiden Abschnitten erzielte. Die weiteren Treffer zum 22:10 ( 8:1; 4:2; 4:5; 6:2 ) Sieg erzielten Leon Ribbat ( 2 ), Henrik Röll ( 1 ), Björn Aschmoneit ( 2 ), Jan Uwe Bussacker ( 1 ); Jan Henrik Böckmann ( 1 ) und Jan Ole Schlüter ( 1 ). Damit stand der SCI im Finale, wo es gegen das Team aus Kiel gehen sollte, welches zuvor den TV Keitum mit 16:10 schlug. Keitum war zwar mit seinem starken Brüderduo Hagen und Jörg Decker angereist, doch auch diese konnten die Niederlage der ersatzgeschwächten Insulaner nicht verhindern. Kiel hingegen hat sich für die Saison mit zwei Spielern aus Magdeburg verstärkt, um sowohl im Pokal, als auch in der Liga ein Wörtchen mitzureden.

Während des Spielverlaufs im Finale wurde schnell klar, dass es diesmal nicht so einfach werden sollte, wie im Halbfinale. Kiel brachte eine hungrige, junge und schnelle Truppe ins Wasser. Ab und zu zeigte sich zwar, dass die Erfahrung fehlte, angeführt von den beiden Hauptakteuren Adrian Lentz und Benjamin Endrulat machte die Mannschaft aus der Landeshauptstadt dies jedoch durch ihren Willen wett. Der SCI hatte dennoch vor allem mit Jan Uwe Bussacker in der Verteidigungsmitte und der Achse Peter Schüler, Jan Ole Schlüter und Björn Aschmoneit in der ersten Halbzeit das Spiel in der Hand. Nach einem 6:4 im ersten und 6:3 im zweiten Abschnitt ging Itzehoe mit 12:7 in Führung. Was jedoch zunächst als komfortabel erschien, erwies sich als trügerische Ruhe. Beim SCI schlichen sich besonders im Abschluss Nachlässigkeiten ein und die Verteidigung stand nicht mehr so sicher wie zu Beginn. Kiel hingegen schnupperte wieder Morgenluft und kam Tor für Tor heran, nach dem dritten Viertel stand es nur noch 15:13 für Itzehoe. Hinzu kam, dass mit Jan Uwe Bussacker, Björn Aschmoneit, Leon Ribbat und Jan Ole Schlüter 4 wichtige Spieler mit zwei persönlichen Verwarnungen ins Schussviertel gingen und somit im Abwehrbereich extrem aufpassen mussten, nicht den dritten Ausschluss zu kassieren und Bodo Heibrock und Arne Nebendahl bereits mit drei persönlichen Fehlern ausgeschieden waren. Dennoch besannen sich die Gastgeber wieder und obwohl der letzte Abschnitt mit 5:6 verloren ging, wurde das Spiel mit 19:18 knapp gewonnen. Die Freude nach der Partie war bei den SCI Spielern und Verantwortlichen natürlich groß, ein besonderes Lob ging nach dem Finale dabei an den Torwart. Christpher Gehrke zeigte erneut eine gute Leistung und parierte im Laufe der Partie sogar einen entscheidenden Strafwurf, avancierte somit unerwartet mit zum Matchwinner. Der dritte Platz ging an die Mannschaft aus Keitum, welche Meldorf in einem einseitigen Spiel überraschend deutlich mit 25:1 schlug. Überragender Spieler war Hagen Decker, der 12 Tore erzielte und auch bester Schütze des Turnieres wurde. Für den SCI geht es nun darum, die gewonnenen Erkenntnisse für die Liga zu analysieren und sich auf die kommenden Aufgaben in er Liga vorzubereiten. Für Trainer Uwe Nebendahl ist der Weg seiner Mannschaft aber der richtige „Wir haben mit Herz und Verstand gespeilt. Rückschläge in einem Spiel wird es immer geben, man muss nur wissen, damit umzugehen. Das hat meine Mannschaft heute gemacht. Wir sind glaube ich auch einem guten Weg, der Pokal unterstreicht das.“

Pokalsieger wurden:

Cristopher Gehrke, Jan Phillip Flak, Leon Ribbat, Henrik Röll, Björn Aschmoneit, Jan Henrik Böckmann, Peer Mahnke, Jan Uwe Bussacker, Jakob Ribbat, Jan Ole Schlüter, Arne Nebendahl, Peter Schüler, Bodo Heibrock.

 

Knapper Sieg für die Warnemünder

In der Partie vom 11.12.2011 unterlag der TV Keitum der HSG Warnemünde mit 12:13 letztendlich nur knapp.

 

HSG Warnemünde setzt gegen TV Keitum auf Sieg

Die HSG Warnemünde startet am 11.12.2011 mit einer Topmannschaft gegen den TV Keitum in die neue Saison und will ihrer Favoritenrolle gerecht werden. Weitere Details unter http://www.wasserball-rostock.de/index2.html

 

SCI gewinnt SHSV Pokalfinale

Tabelle:

1. SC Itzehoe

2. SV Wiking Kiel

3. TV Keitum

4. Meldorf Seals

Ergebnisse:

H e i m

G a s t

Ergebnis

SV Wiking Kiel

TV Keitum

16 : 10

Meldorf Seals

SC Itzehoe

10 : 22

SV Meldorf Seals

TV Keitum

1 : 25

SV Wiking Kiel

SC Itzehoe

18 : 19

 

Spielplan Herren

Der Spielplan für die Meisterschaftssaison ist online!

 

Erster Härtetest für den SCI

Erster Härtetest für den SCI / 30.11.2011 / von Claas Knüppel

 

Für den SCI geht es am kommenden Wochenende in die neue Pflichtspielsaison der Wasserballer. Mit dem SHSV Pokal, welcher in heimischer Halle in Itzehoe ausgetragen wird, startet die Runde 2011/2012. Mit dabei sein werden neben den Gastgebern vom Sport Club auch der TV Keitum, Wiking Kiel und erstmals die Meldorf Seals, eine Mannschaft, welche zum ersten Mal am Saisonspielbetrieb teilnimmt und in den letzten Jahren durch Testspiele einen immer engeren Kontakt zu den Itzehoern geknüpft hat.

Für Trainer Uwe Nebendahl, der auch in dieser Saison wieder am Beckenrand stehen wird, geht es beim Pokal jedoch nicht nur um den Versuch, den Titel zu verteidigen, sondern auch um einen ersten Härtetest, denn der Umbruch beim SCI geht unvermindert weiter. Mit Torwart Lars Hinkelmann, welcher im letzten Jahr im Kasten stand, hat einer der Eckpfeiler der Itzehoer Verteidigung die Mannschaft aus privaten Gründen verlassen. Für ihn wird Jugendspieler Christopher Gehrke erstmals in den Herrenkader rutschen und das Vertrauen vom Coach erhalten. Doch er ist nicht der einzige Neue, welcher aus dem Jugendkader des SCI in den Herrenbereich aufsteigen soll. Henrik Seliger, Jakob Ribbat, Jan Phillip Flak, Peer Mahnke und Fynn Tiedemann sind 6 weitere Jungspieler, welche sich beweisen wollen und sollen. Um das Grundgerüst Björn Aschmoneit, Peter Schüler, Thule Pingel, Helge Blum und Jan Uwe Bussacker sollen diese an das Niveau der Erwachsenen herangeführt werden und den Kader unterstützen. Trainiert wird seit einigen Wochen auf Hochtouren, um sich als Mannschaft einzuspielen und die erforderliche Kondition zu bekommen. Einfach wird das Unternehmen doppelte Titelverteidigung mit Sicherheit nicht. Neben dem alljährlichen Mitfavoriten TV Keitum will zumindest in der Liga auch die HSG Warnemünde wieder oben angreifen. Dafür haben sich die Mecklenburger gut verstärkt, unter anderem mit zwei polnischen Jugendnationalspielern. Zudem haben die Kieler eine zweite Mannschaft, die „Wiking Joungsters“ gemeldet, um dem eigenen Nachwuchs auch eine weitere Möglichkeit zu geben, Praxis zu sammeln. Zunächst gilt es aber die Konzentration auf Samstag zu lenken, um möglichst erfolgreich aus den ersten Titelkämpfen der neuen Saison hervorzugehen. Beginnen wird das Turnier um 11:00 Uhr mit der Partie TV Keitum gegen Wiking Kiel. Im Anschluss trifft der Gastgeber SCI auf Meldorf. Die Finalspiele beginnen dann um 14:00 Uhr mit dem Spiel um Platz drei und im Anschluss, etwa gegen 15:30 Uhr, wird das Finale ausgespielt. Der Zuschauereingang über die Tribüne am Parkplatz des Schwimmbades wird wieder geöffnet sein.

 

SHSV Pokalfinale am 03.12.2011 in Itzehoe

Spiel- und Zeitplan:

 

Einlass:                      10:30 Uhr

Turnierbesprechung   10:45 Uhr

 

Halbfinalspiele:        ab 11:00 Uhr      SV Wiking Kiel                :   TV Keitum

                                                              SV Meldorf „Die Seals“   :   SC Itzehoe

 

Finalspiele                  ab 14:00 Uhr      Verlierer Spiel 1              :   Verlierer Spiel 2

                                                              Gewinner Spiel 1            :   Gewinner Spiel 2

 

SCI-Wasserballer holen auf Anhieb zwei Titel

20. Juni 2011 | Von sh:z / kn
Der Wasserball-Erfolg ist nun offiziell und endgültig nach Itzehoe zurückgekehrt. Im finalen Saisonspiel der Oberliga gegen den Tabellenletzten MTV Lübeck gewannen die Akteure vom SCI in einem wenig berauschenden Spiel nicht nur mit 26:21 (3:3; 7:4; 9:7; 7:7), sondern schafften auch das nahezu Unmögliche und brachten Peter Schüler auf den zweiten Platz der Torschützenliste hinter Mannschaftskapitän Björn Aschmoneit. Damit holten sich der Sport Club neben dem Schleswig-Holsteinischen Wasserballpokal und der Meisterschaft auch die beiden ersten Plätze in der Torschützenliste der Saison 2010/2011.

Landes-Wasserballwart Ulfert Jansen fand bei der Siegerehrung nach dem letzten Spiel für die gezeigte Leistung deutliche Worte: "Itzehoe hat geschafft, was in den letzten Jahren keiner geschafft hat. Neben dem Double hat der SCI nicht einen einzigen Punkt abgegeben und ist zu Recht, verdient und überragend mit 16:0 Punkten Meister geworden. Vor dieser Leistung kann ich als Verantwortlicher der Liga nur den Hut ziehen." Zwar spiegelte das Spiel gegen Lübeck die eigentliche Stärke der Gastgeber über die Saison nicht wirklich wider, doch spannend war es allemal. Der zunächst Zweitplatzierte der Torschützenliste, Dirk Mrowka aus Lübeck, zeigte im Spiel immer wieder seine Klasse und war meist nur mit zwei Verteidigern zu stoppen, immerhin spielte er schon für Würzburg in der Bundesliga. Da er fünf Tore Vorsprung auf Schüler hatte, schien es zu Beginn ein schwer erreichbares Ziel zu sein, diesen zu überholen, zumal Mrowka am Anfang ein Tor nach dem anderen erzielte. Sieben Treffer sicherte er sich und seinem Team, bevor er im letzten Spielviertel wegen dreier persönlicher Fehler vorzeitig das Wasser verlassen musste. Aber bereits bis dahin hatte Schüler den Rückstand mit Hilfe seiner Teamkollegen nicht nur aufgeholt, sondern ihn pulverisiert. Am Ende der Partie standen unglaubliche 14 Treffer auf dem Konto von Peter Schüler.

Im Spiel war deutlich zu sehen, dass das ganze Team hinter ihm stand. Immer wieder wurde er gesucht, und selbst, wenn Mannschaftskameraden eine vermeintlich bessere Position hatten, spielten sie noch einmal ab. Doch auch wenn er der beste Torschütze war, zeigte sich, was in Itzehoe langsam wieder heranreift. Aufgrund der Ausfälle von Torhüter Lars Hinkelmann, Vertreter Bodo Heibrock und den Feldspielern Jan Ole Schlüter, Helge Blum und Sören Schröder bekamen junge Akteure wie Henrik Seeliger, Pascal Herbst, Jan Henrik Böckmann und Hendrik Röll viele Einsatzzeiten. Diese wurden von allen genutzt um zu zeigen, dass mit harter Arbeit und Einsatzzeiten aus den Vieren etwas werden kann.

Besonders Pascal Herbst überraschte, als er mit Rückenlage zum Tor der Gegner auf einmal einen Rückhandwurf ansetzte und zum wichtigen 23:20 für Itzehoe traf. Zuvor hatte der SCI schon einmal mit 19:13 geführt, sich jedoch dann ausgeruht und Lübeck bis auf 21:20 herankommen lassen. Somit war der Treffer von Herbst durchaus wichtig für den Sieg. Ein weiteres besonderes Tor fügte noch Abwehrstratege Jan Uwe Bussacker hinzu. Mit seinem Treffer zum 12:9 für Itzehoe erzielte er sein erstes Tor für Itzehoe in dieser Saison und seit seiner Rückkehr zu den Störstädtern. Aber auch die anderen Spieler fügten sich immer wieder gut ins Team ein, auch wenn der Spielfluss ab und zu unterbrochen schien. Dass es kein Feuerwerk an Wasserballkunst werden würde, war eigentlich vorher klar, da der SCI bereits Meister war. Dennoch hätten sich die zahlreichen Zuschauer nicht träumen lassen, dass es so knapp werden könnte. Verdient und souverän war der Sieg aber trotzdem. Mit dem 26:21 endet für Itzehoe somit die erste Saison seit dem Wiederaufbau zu Beginn der Spielzeit.

Mit zwei Titeln hatte keiner gerechnet, als Uwe Nebendahl das Amt des Trainers noch einmal übernahm. Einen langsamen Aufbau hatte man sich vorgenommen, ohne gleich nach den großen Sternen greifen zu wollen, um niemanden unter Druck zu setzen. Druck machte sich auch keiner in diesem Jahr, vielleicht war das die große Stärke der Itzehoer.

Im Anschluss an das Spiel gab nun auch Trainer Nebendahl bekannt, dass er noch mindestens ein Jahr dranhängen wird. Er will den Aufbau und die Entwicklung der Spieler mit begleiten. Mindestens drei oder vier Jugendspieler werden in der kommenden Saison den Herrenkader verstärken und zeigen können, in welche Richtung der Wasserballsport in den nächsten Jahren gehen wird. Bis dahin werden aber die beiden Titel erst einmal genossen.
 
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